An dieser Stelle finden Sie Neuigkeiten für unsere Kunden, Referenzen zu laufenden und vergangenen Projekten und gelegentlich kleine Fundsachen aus der Welt der Typografie.
aktuelles
- Einer der unauffälligen Beiträge typografischen Handwerks, die dafür sorgen, dass Lesen zur Lesefreude werden kann, ist der optische Randausgleich. Dabei ragen Bindestriche, Kommata und andere Satzzeichen leicht über den rechten Rand hinaus. Der Rand schließt optisch bündig ab und störendes Flattern wird vermieden. Hier handelt es sich um eine alte Tugend guten Buchsatzes, die mit dem Computersatz verloren ging. Das Beispiel stammt aus
Düdükçü (2007, 3) und demonstriert auch die Transkription einiger arabischer Begriffe.

in eigener sache
Was Sie im nebenstehenden Bild sehen, sind keine Einzeller auf einem Jupitermond, sondern ist die Umsetzung einer Grafik aus dem 18. Jahrhundert für den Titel eines eigenen Werkes. Das Buch nennt sich Die Bremer Magnetiseure und handelt von Leuten, die in Trance solche Dinge gesehen haben. Wenn Sie mehr über den Inhalt wissen wollen, bitten wir Sie, die Abbildung als Link zur Verlagsmeldung zu benutzen. An dieser Stelle sollen einige setzerische Details des Werkes beleuchtet werden. Zu diesem Zweck stellen wir besonders aussagekräftige Seiten zum Download zur Verfügung. |
- Beispiel 1: Eine Kapitelendseite. Grundschrift ist die klassisch-elegante Minion Pro. Für Personennamen werden bei der ersten Nennung leicht gesperrte Kapitälchen eingesetzt. Der äußere Seitenrand nimmt kommentierende Bild- und Textelemente auf und ist daher recht großzügig gehalten.
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- Beispiel 2: Eine Kapitelanfangsseite. Das Motto vermittelt eine erste Orientierung zur folgenden Thematik und wird von der nebenstehenden Grafik, einer zeitgenössischen Abbildung, unterstützt.
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- Beispiel 3: Anmerkungen zu den obigen Beispielen. Mit Rücksicht auf eine nicht nur akademische Leserschaft wurden die Literaturangaben und Anmerkungen als Endnoten gesetzt. Deutlich sichtbare Trennelemente verschaffen eine schnelle Orientierung zwischen den einzelnen Kapiteln.
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ausgewählte referenzen und arbeitsproben
Eren Düdükçüs Studie zur Gestalt des Heiligen Verrückten im islamischen Mittelalter |
Rüdiger Lohlker, Islamisches Völkerrecht: Studien am Beispiel Granada, Bremen: Kleio Humanities 2006. Das Buch ist ausgezeichnet redigiert und verfügt über einen hilfreichen Index, der die verwendeten arabischen Termini einschließt. – Zeitschrift für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht 67:3 (2007), 1005 |
Inzwischen in der zweiten Auflage: Heinz Schütte, Zwischen den Fronten: Deutsche und österreichische Überläufer zum Viet Minh, Berlin: Logos Verlag 2006/07. Eine Rezension ist im Mai 2007 in der Frankfurter Rundschau |
Wenn Sie der obige Text neugierig gemacht hat und Sie zwar kein Arabisch lesen, aber dafür des Französischen mächtig sind, können Sie ein von uns mit herausgegebenes Werk konsultieren, in dem die dort erwähnten Vorgänge ausführlich diskutiert werden. Es handelt sich um La Kabylie et les coutumes kabyles, „ein klassisches Werk der Kodifikation des berberischen Gewohnheitsrechtes” (I. Goldziher) und zugleich ein grundlegendes Werk der Rechtsethnologie, das zuerst 1872/73 erschien. Der nebenstehende Buchtitel führt Sie zu der Seite, die der Pariser Verlag Bouchène, Spezialist für Reeditionen selten gewordener Literatur über Nordafrika, der Ausgabe gewidmet hat. |
Als ein Beleg dafür, dass wir nicht nur wissenschaftliche Texte bearbeiten, sondern auch beim Lektorat belletristischer Werke wertvolle Hinweise geben können, mag unsere Romanübersetzung aus dem Französischen stehen, die im Jahre 2000 unter dem Titel Vergeltung unter Tage im Verlag Donata Kinzelbach erschienen ist. Das Original hat den – im Deutschen etwas misstönenden – Titel La terre et le sang und stammt von Mouloud Feraoun, Träger des Grand Prix Littéraire von Algier 1950. Hinter dem links abgebildeten Titel befindet sich ein Link zu den Händlern von Amazon. Auch wenn Sie – warum auch immer – das Buch nicht käuflich erwerben sollten, erlauben wir uns doch den Hinweis auf die wohlgesonnene und wirklich angemessene Rezension der NZZ, die Sie dort immer noch konsultieren können! |
Im November 2002 fand in Bremen unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Henning Scherf die Zweite Bremer Islam-Woche statt. Unser Beitrag war die Gestaltung und der Satz eines Programmheftes, das für ein Thema, in dem sich die Berichterstattung sonst allzu oft klischeehafter und greller Bilder bedient, mit einem schlichten und klaren Layout Gegenakzente setzte. Einen Auszug aus dem Programm bietet die nebenstehend verlinkte PDF-Datei. |








