buchsatz

Die Kunst des Buchsatzes ist ein altes Handwerk, das unaufdringlich daher kommt; die Verarbeitung vom Skript zum Buch verlangt Obacht für all jene kleinen Details, die dem schnellen und „effektiven” Lesen oftmals entgehen. Seine Wirkung verfehlt ein korrekt gesetzter Text aber in keinem Fall: Für die Kenner offenbart sich das ganze Maß an Aufmerksamkeit, die dem Inhalt und der Form entgegengebracht wurde; alle anderen werden Ihnen die verbesserte Übersichtlichkeit danken, die den Lesefluss fördert und wichtige Informationen leichter auffindbar macht.


computersatz und lesbarkeit

Seitdem sich der Computer als ein allgegenwärtiges Schreibwerkzeug durchgesetzt hat, werden wir Zeugen einer Auflösung der klassischen Arbeitsteilung in der Textproduktion. Der Siegeszug des Rechners ist zugleich ein lohnendes Geschäft, wie sich schon aus der einfachen Gegenüberstellung der Preise für die Lizenzen gängiger Textverarbeitungen und denen einer Schreibmaschine oder eines guten Federhalters ergibt. Um solche Unterschiede zu rechtfertigen, müssen Textverarbeitungen ihren Benutzern den Eindruck vermitteln, dass sie noch viel mehr können als einfach nur schreiben. Probleme beginnen in der Regel spätestens dann, wenn individualistisch gesinnte Autoren und Autorinnen versuchen, solche automatisierten „Features” an ihre Bedürfnisse anzupassen. Vielen dürften die Kämpfe mit der Rechtschreibkorrektur, die penetrant nach Abkürzungen Großschreibung verlangt, ein Begriff sein. Und wie ersetze ich noch einmal die voreingestellten „deutschen Anführungszeichen” durch diese schönen « französischen Guillemets » ?

Für einen Setzer ist zudem die Frage wichtig, in welchen Fällen die Verwendung der Guillemets sinnvoll ist. Der Einsatz von typografischen Mitteln wird zum einen ganz wesentlich von den Inhalten, die wir vermitteln wollen und zum anderen von der Zielgruppe bestimmt, an die sich unser Text richtet. Viele Einflüsse prägen unsere Lesegewohnheiten. Manche reichen weit in die Vergangenheit zurück: So wurde eine der meistverwendeten Schriften unserer Zeit, die Garamond, schon Mitte des 16. Jahrhunderts entworfen (und seitdem hundertfach überarbeitet). Andere haben sich regional ausgeprägt: Französische oder amerikanische Leser besitzen eine andere Auffassung von einem gelungenem Schriftbild als die deutsche Leserschaft. Sie müssen sich nicht mit all diesen Fragen beschäftigt haben. Aber wahrscheinlich erkennen Sie spätestens hier die Vorteile einer Arbeitsteilung zwischen Texterstellung und Textsatz.

Natürlich ist uns die Zufriedenheit unserer Kunden oberstes Gebot. Schließlich geht es um Ihr Buch, das oftmals eine wichtige Investition in die Zukunft darstellt. Wenn Sie also unsere Leistungen in Anspruch nehmen wollen, dann schicken Sie uns nach der Kontaktaufnahme Ihr Projekt einfach zu. Sie erhalten dann in Kürze eine Textprobe von einigen Seiten, die Ihnen verschiedene Varianten zur Begutachtung unterbreitet. Umsonst und unverbindlich. Und wenn Sie schon Vorgaben von Ihrem Verlag haben, die umgesetzt werden müssen, dann erledigen wir auch das, schnell und zuverlässig.


unsere leistungen im textsatz

Die Vorbereitung von Texten für den Druck kann je nach den verwendeten Elementen hinsichtlich des Arbeitsaufwands erheblich variieren. Deswegen gliedert sich unser Angebot in so genannte Basispakete und in aufwandsabhängige Zusatzleistungen.

Grundsätzlich wird jeder von uns erhaltene Text nach typografischen Gesichtspunkten redigiert. Unsere typografische Korrektur erstreckt sich auf den konsistenten Gebrauch von Anführungszeichen, Auszeichnungen, Binde- und Gedankenstrichen, sowie auf die Nachvollziehbarkeit von Kapitel- und Abschnittsunterteilungen. Zitationsweisen werden ebenfalls durchgängig dem von Ihnen gewählten Stil angepasst. In den Basispaketen sind ferner die in allen wissenschaftlichen Werken üblichen Elemente wie Fußnoten, Zitate, Aufzählungen, Inhaltsverzeichnis und Literaturliste enthalten. Die von uns verwendete Software stellt anschließend einen optimalen Durchschuss und einen ansprechenden Satzspiegel sicher. Das Ergebnis enthalten Sie in Form einer Korrekturfahne – entweder als PDF-Datei oder als Ausdruck –, an der Sie letzte Änderungen vornehmen können. Diese werden anschließend gemeinsam mit einer Umbruchkorrektur eingearbeitet, die noch einmal notwendige Feinabstimmungen am Satzbild vornimmt, und nicht genehme Silbentrennungen genauso wie einzeilige Überhänge eines Absatzes am Beginn oder Ende einer Seite bereinigt.

Unter Zusatzleistungen fallen solche Elemente wie Layout, Grafiken, Tabellen, Marginalien, Glossare, zusätzliche Quellenverzeichnisse, Anhänge, Register und Extras für die Internetveröffentlichung. Ein individuelles und wohldurchdachtes Layout kann mit dafür sorgen, dass Ihre Publikation in gutem Gedächtnis bleibt. Wir bieten hier von der Umschlaggestaltung bis zur Schriftwahl einen Rundumservice an. Grafiken und Tabellen werden von uns so bearbeitet, dass sie ein professionelles Erscheinungsbild abgeben und harmonisch mit dem Satzbild korrespondieren. Register erstellen wir selbstverständlich nach international gültigen Regeln für die Sortierung von Eigennamen. Wenn Sie beabsichtigen sollten, Ihre Publikation im Internet verfügbar zu machen, können wir Ihre Datei mit den nötigen Einschränkungen versehen (Kopierschutz), interne und externe Links einfügen sowie audiovisuelle Medien einbetten.